Von Emirhan Solmaz · 27. Oktober 2026
Wer Online-Nachhilfe vergleicht, stößt schnell auf Angebote, die sich kaum nebeneinanderlegen lassen: Mal steht ein Monatsbeitrag da, mal ein Preis je Stunde, mal ein Paket mit Mindestlaufzeit. Die Stiftung Warentest hat bei ihrem Test von Online-Nachhilfen festgestellt, dass die Preise stark schwanken und teils schwer zu durchschauen sind. Dieser Artikel zeigt, welche vier Fragen den Vergleich einfach machen, und rechnet die Angebote auf eine gemeinsame Größe um: den Preis je Minute Unterricht.
Kurz gesagt: Vergleichen Sie Online-Nachhilfe nach vier Punkten: Preis je 45 Minuten, Vertragsform, Einzel- oder Gruppenunterricht und wer unterrichtet. Bei LernPuls kostet Einzelunterricht 25 Euro je 45 Minuten, ohne Abo und ohne Vertrag; bezahlt wird nur, was stattgefunden hat.
| Frage | Worauf Sie achten sollten | So ist es bei LernPuls |
|---|---|---|
| Was kostet eine Unterrichtseinheit? | Preis auf 45 Minuten umrechnen, Anmeldegebühr und Materialkosten mitzählen | 25 Euro je 45 Minuten, 50 Euro je 90 Minuten, keine Anmeldegebühr |
| Gibt es ein Abo oder eine Mindestlaufzeit? | Kündigungsfrist, Monatsbeitrag auch bei Ausfall, Verfall nicht genutzter Stunden | Kein Abo, kein Vertrag, bezahlt wird nur, was stattgefunden hat |
| Einzelunterricht oder Gruppe? | Wie viele Kinder teilen sich die Lehrkraft, wie viel Redezeit bleibt dem eigenen Kind | Einzelunterricht; Gruppe mit bis zu drei Schülern ab 39 Euro pro Schüler für 90 Minuten |
| Wer unterrichtet? | Feste Lehrkraft oder wechselnde, Fachkenntnis in der Klassenstufe, Kennenlernen vorab | Feste Lehrkraft aus einem Team von Studierenden, kostenloses Erstgespräch |
Eine Schulstunde dauert 45 Minuten, deshalb ist das die fairste Vergleichsgröße. Steht bei einem Angebot ein Preis für 60 Minuten, teilen Sie ihn durch 60 und nehmen ihn mal 45. Bei einem Monatsbeitrag teilen Sie den Betrag durch die Zahl der Einheiten, die Ihr Kind in diesem Monat tatsächlich bekommt, nicht durch die Zahl, die theoretisch möglich wäre.
Zählen Sie außerdem alles mit, was einmalig oder nebenbei anfällt: Anmeldegebühr, Materialpauschale, Kosten für eine Probestunde. Ein günstiger Stundenpreis kann so teurer werden als ein höherer ohne Nebenkosten.
Viele Angebote arbeiten mit einem Monatsbeitrag und einer Mindestlaufzeit. Das kann passen, wenn Ihr Kind über viele Monate fest jede Woche lernt. Es wird teuer, wenn Stunden ausfallen, etwa in den Ferien, bei Krankheit oder wenn das Ziel schneller erreicht ist als gedacht.
Bei einer Abrechnung nach Stunden zahlen Sie nur, was wirklich stattgefunden hat. Sie können vor einer Klassenarbeit mehr Stunden nehmen und danach weniger. Fragen Sie bei jedem Angebot nach, was mit abgesagten Stunden passiert und wie lange Sie gebunden sind.
Im Einzelunterricht gehört die ganze Zeit Ihrem Kind. Die Lehrkraft sieht jeden Rechenschritt und kann genau dort ansetzen, wo die Lücke ist. Das ist vor allem sinnvoll, wenn Grundlagen aus früheren Schuljahren fehlen.
Eine kleine Gruppe ist günstiger pro Kind und kann gut funktionieren, wenn die Kinder ungefähr auf demselben Stand sind, zum Beispiel Geschwister oder Freunde aus derselben Klasse. Je größer die Gruppe, desto weniger Zeit bleibt für das einzelne Kind. Fragen Sie deshalb immer, wie viele Kinder höchstens in einer Gruppe sitzen.
Größere Anbieter haben oft feste Abläufe und viele Lehrkräfte. Kleinere Teams aus Studierenden sind meist näher an der Schulzeit Ihres Kindes und rechnen häufig direkter ab. Entscheidend ist in beiden Fällen nicht das Etikett, sondern zwei Dinge: Bleibt die Lehrkraft dieselbe, und kennt sie den Stoff der Klassenstufe wirklich?
Ein kostenloses Erstgespräch hilft, das vorab einzuschätzen. Fragen Sie dort, wer konkret unterrichten wird und wie die erste Stunde abläuft.
Online fällt der Fahrweg weg, und die passende Lehrkraft kann aus ganz Deutschland kommen. Mit geteiltem Bildschirm und digitaler Tafel sieht die Lehrkraft jeden Schritt in dem Moment, in dem er entsteht. Vor Ort kann die bessere Wahl sein, wenn ein Kind sehr jung ist oder sich am Bildschirm schwer konzentriert. Mehr dazu steht in Online-Nachhilfe oder vor Ort.
Ein fairer Vergleich gelingt mit vier Fragen: Was kostet eine Einheit von 45 Minuten, wie lange bin ich gebunden, wie viele Kinder teilen sich die Lehrkraft und wer unterrichtet. Wenn Sie LernPuls in Ihren Vergleich aufnehmen möchten, schreiben Sie uns. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Fach, Klasse und Ziel und sagen Ihnen offen, ob wir passen.
Was kostet Online-Nachhilfe bei LernPuls? Einzelunterricht kostet 25 Euro je 45 Minuten, 50 Euro je 90 Minuten und 75 Euro je 135 Minuten. Gruppenunterricht für bis zu drei Schüler kostet pro Schüler 39 Euro für 90 Minuten. Es gibt kein Abo und keine Anmeldegebühr.
Wie rechne ich einen Monatsbeitrag in einen Stundenpreis um? Teilen Sie den Monatsbeitrag durch die Zahl der Einheiten, die Ihr Kind in dem Monat wirklich bekommt. Liegen die Einheiten nicht bei 45 Minuten, rechnen Sie den Preis anschließend auf 45 Minuten um.
Ist Online-Nachhilfe günstiger als Nachhilfe vor Ort? Nicht automatisch. Online fallen aber Fahrtkosten und Fahrzeit weg, und viele Online-Angebote verzichten auf Räume und damit auf einen Teil der Fixkosten. Vergleichen Sie deshalb immer den Preis je 45 Minuten.
Woran erkenne ich ein seriöses Angebot? An klaren Preisen auf der Webseite, an verständlichen Bedingungen ohne versteckte Laufzeit und daran, dass Sie die Lehrkraft vorab kennenlernen können.
Was kostet Online-Nachhilfe im Einzelunterricht? Preise je 45 Minuten, Abo oder Stundenabrechnung und ein Rechenbeispiel für den Monatsbeitrag.
Online-Nachhilfe und ihre VorteileViele Eltern wünschen sich Nachhilfe bei sich zu Hause. Wann Online-Nachhilfe genauso gut oder besser funktioniert und wann Sie lieber vor Ort suchen sollten.
Bildung und TeilhabeLernförderung aus dem Bildungspaket gibt es auch für Online-Nachhilfe. Der Antrag in fünf Schritten, wer was macht und wo Sie kostenlos Hilfe bekommen.
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